
Perlen – Seifenblasen 2025
Gefärbte Seifenlauge, Blattkupfer, Blattmetall
Das flüchtige Erscheinen einer Seifenblase einfangen und den Moment, in dem sie vergeht, wenn die Blase platzt.
Übrig bleiben Perlen.










PERLEN – Schmuckketten 2025
Installation mit Ketten und Angelhacken
Gebrauchte Modeschmuckketten aus Metall, wurden gesammelt, miteinander verbunden und nur an einzelne Punkten an der Wand befestigt. An manchen Enden befinden sich Fliegenfischerhaken, Artefakte aus farbigen Federn, Fell und Kunststoff, die Insekten oder Larven imitieren.
Verführung, Verlockung, ein gefährliches Spiel unter Wasser.





Perlen – Papierreliefs 2025
Perlen – Suminagashi 2024-25
Millimeterpapier, Tusche, Blattmetall, Blattkupfer
Durch die traditionelle japanische Technik Suminagashi kann die unvorhersehbare Dynamik der Wasseroberfläche auf Papier eingefangen werden. Die fließende Bewegung der Tusche trifft auf das linearen Raster des Millimeterpapiers.

Perlen 2024-2025
Mixed Media
In dieser Werkgruppe untersuche ich verschiedene Qualitäten, die dem Element Wasser zugeschrieben werden: seine schöpferische Kraft, die Flüchtigkeit seiner Erscheinung, seine Unberechenbarkeit, und eine ihm innewohnende verführerische Gefahr. Die Entstehung einer Perle wird fokussiert: die Muschel reagiert auf das Eindringen eines Fremdkörpers in ihr Inneres und bildet Schicht für Schicht ein neues Objekt.
Endlich 2007
Präparierte Betonwand, Wasser
Video (DVD) 5:30 min.
Eine Sprenkleranlage spritzt Wasser fächerförmig gegen eine große, kahle Betonwand.
Da Beton Wasser rasch aufnimmt, verdunkelt sich die Wand an den befeuchteten Stellen.
Gleichzeitig tritt aus dem Dunkel in hellen Buchstaben das Wort „endlich“ hervor.
Das Wort ruft ambivalente Assoziationen hervor: einerseits die Erleichterung nach dem langen Warten auf das ersehnte Wiederkommen des Wassers aus, andererseits deutet es bereits das Ende an, dem dieses Ereignis unvermeidlich entgegen strebt. Denn nach und nach verdünstet das Wasser, die Wand trocknet wieder aus und auch das Wort verschwindet.



Präsenz 2007
Graphit auf Wand und Transparentpapier, Buttermilch auf Spiegel
Der Ausstellungsraum ist leer, er enthält keine greifbaren Gegenstände.
An den Wänden sind Schatten von Abriebe von Bilderrahmen, sowie Spuren vielfältiger Annährungen im Raum –
Löcher, Aufhängungen, Kratzer, usw. .
Beim genauerem Hinsehen erweisen sich diese teilweise als Inszenierung.
Variationen der Wandschatten sind auch auf Transparentpapier übertragen, hängen mit feinen Nägel an der Wand und verlagern so jene zu untere Sedimentschichten, so dass es ein Darunter und Darüber entsteht.
Verblassend scheint die Vergangenheit dieses Ausstellungsraums auf und ragt damit ins Präsenz hinein.
Der im Raum vorhandene Spiegel wurde mit Buttermilch bestrichen und ist zum Teil „erblindet“, in Augenhöhe sind jedoch mehrere Aussparungen in den Grundformen des Kreises, des Rechteck und des Quadrats – darauf zu sehen.
Das flüchige Bild des Betrachters erscheint darin und verortet es für einen kurzen Augeblick in der Gegenwart bzw. im ganz subjektiven Gefühl von Raum und Zeit.









Kunstraum WUNDERKAMMER
Rosenstrasse
Stuttgart
















