Graphit auf Wand und Transparentpapier, Buttermilch auf Spiegel
Der Ausstellungsraum ist leer, er enthält keine greifbaren Gegenstände.
An den Wänden sind Schatten von Abriebe von Bilderrahmen, sowie Spuren vielfältiger Annährungen im Raum –
Löcher, Aufhängungen, Kratzer, usw. .
Beim genauerem Hinsehen erweisen sich diese teilweise als Inszenierung.
Variationen der Wandschatten sind auch auf Transparentpapier übertragen, hängen mit feinen Nägel an der Wand und verlagern so jene zu untere Sedimentschichten, so dass es ein Darunter und Darüber entsteht.
Verblassend scheint die Vergangenheit dieses Ausstellungsraums auf und ragt damit ins Präsenz hinein.
Der im Raum vorhandene Spiegel wurde mit Buttermilch bestrichen und ist zum Teil „erblindet“, in Augenhöhe sind jedoch mehrere Aussparungen in den Grundformen des Kreises, des Rechteck und des Quadrats – darauf zu sehen.
Das flüchige Bild des Betrachters erscheint darin und verortet es für einen kurzen Augeblick in der Gegenwart bzw. im ganz subjektiven Gefühl von Raum und Zeit.









Kunstraum WUNDERKAMMER
Rosenstrasse
Stuttgart