In dieser Arbeit untersuche ich verschiedene Qualitäten, die dem Element Wasser zugeschrieben werden: seine schöpferische Kraft, die Flüchtigkeit seiner Erscheinung, seine Unberechenbarkeit, sowie eine ihm innewohnende verführerische Gefahr. Besonders interessant ist für mich der Prozess der Entstehung einer Perle: die Muschel reagiert auf das Eindringen eines Fremdkörpers in ihr inneres und bildet Schicht für Schicht ein kostbares Objekt.
Eine Sprenkleranlage spritzt Wasser fächerförmig gegen eine große, kahle Betonwand. Da Beton Wasser rasch aufnimmt, verdunkelt sich die Wand an den befeuchteten Stellen. Gleichzeitig tritt aus dem Dunkel in hellen Buchstaben das Wort „endlich“ hervor. Das Wort ruft ambivalente Assoziationen hervor: einerseits die Erleichterung nach dem langen Warten auf das ersehnte Wiederkommen des Wassers aus, andererseits deutet es bereits das Ende an, dem dieses Ereignis unvermeidlich entgegen strebt. Denn nach und nach verdünstet das Wasser, die Wand trocknet wieder aus und auch das Wort verschwindet.
Graphit auf Wand und Transparentpapier, Buttermilch auf Spiegel
Der Ausstellungsraum ist leer, er enthält keine greifbaren Gegenstände. An den Wänden sind Schatten von Abriebe von Bilderrahmen, sowie Spuren vielfältiger Annährungen im Raum – Löcher, Aufhängungen, Kratzer, usw. . Beim genauerem Hinsehen erweisen sich diese teilweise als Inszenierung. Variationen der Wandschatten sind auch auf Transparentpapier übertragen, hängen mit feinen Nägel an der Wand und verlagern so jene zu untere Sedimentschichten, so dass es ein Darunter und Darüber entsteht. Verblassend scheint die Vergangenheit dieses Ausstellungsraums auf und ragt damit ins Präsenz hinein. Der im Raum vorhandene Spiegel wurde mit Buttermilch bestrichen und ist zum Teil „erblindet“, in Augenhöhe sind jedoch mehrere Aussparungen in den Grundformen des Kreises, des Rechteck und des Quadrats – darauf zu sehen. Das flüchige Bild des Betrachters erscheint darin und verortet es für einen kurzen Augeblick in der Gegenwart bzw. im ganz subjektiven Gefühl von Raum und Zeit.
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